Es gibt viele Gründe für den Bedarf einer Füllung, der Zahn kann durch ein Trauma abbrechen, oder von Karies befallen sein. Karies ist weltweit die häufigste Erkrankung. In den letzten Jahren gingen die Zahlen der Betroffenen zurück, jedoch erkranken immer noch viele Menschen an ihr.

Wie entsteht eine Karies? Spezielle Bakterien ernähren sich von den Kohlenhydraten in unserer Nahrung und produzieren Säuren. Diese Säuren lösen den Zahnschmelz und das Dentin auf. Eine Karies entsteht. In der Füllungstherapie wird das aufgelöste Gewebe entfernt, das „Loch“ wird gesäubert und mit einer „Plombe“ gefüllt. Doch welche Möglichkeiten gibt es?

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Amalgam

Amalgam ist eine Metalllegierung, die unter anderem Quecksilber beinhaltet. Da Quecksilber in großen Mengen für den Organismus schädlich ist, wurde Amalgam mehrmals auf eine Gefahr untersucht. Es wurde bis heute so häufig untersucht, dass es das meist untersuchte Material in der Zahnmedizin ist. Die Ergebnisse zeigen, dass Amalgam keine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Aus diesem Grund entschied die Bundeszahnärztekammer im April 2016, Amalgam weiterhin als eine adäquate Grundversorgung der Krankenkassen anzubieten. Wir sind von der Handhabung und Langlebigkeit des Materials überzeugt und bieten es in unserer Praxis an. 

Glasionomer-Zement

Als Alternative zu Amalgamfüllungen bieten wir unseren Patienten Glasionomer. Es ist ein hochwertiges Material, welches sehr ästhetisch und leicht zu bedienen ist. Wie der Name schon sagt, ist der Zement mit Glaspartikeln gefüllt.

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Kunststofffüllungen und Inlays

Kunststofffüllungen beinhalten hochwertige Keramikpartikel, die in eine Kunststoffmasse eingebettet sind. Diese Partikel verleihen dem Kunststoff seine Brillanz und die Fähigkeit den natürlichen Zahn nachzuahmen. Die relativ einfache Handhabung und Haftung an der Zahnsubstanz machen Komposite zum Goldstandard der Füllungstherapie. Wer davon noch nicht überzeugt ist, kann auch mit einem Inlay versorgt werden. Inlays werden unter anderem komplett aus Keramik in einem Dentallabor gefertigt. Der Zahntechniker modelliert mit größter Sorgfalt eine Füllung, die nicht auffällt und später in den Zahn mittels „Klebstoff“ eingegliedert wird.